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Didaktik-Konzept der IBH-Hochschul-Zertifikatskurse

Bei den IBH-Hochschul-Zertifikatskursen (im Folgenden „Kurse“) stehen die Studierenden im Zentrum. Das didaktische Modell sieht vor, dass die Inhalte entsprechend des Konstruktivismus den Studierenden zugänglich gemacht bzw. ermöglicht werden. So kann an den individuellen Erfahrungen der Studierenden angeknüpft und handlungsorientiertes Verständnis aufgebaut werden.

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Um dies zu erreichen, kommt bei allen Kursen die Storyline-Methode, in Kombination mit dem Flipped Classroom Konzept, zur Anwendung.

Alle Kurse sind didaktisch gleich aufgebaut. Ein Einstieg in die Kurse ist jederzeit (bis 72 Stunden vor Beginn der jeweiligen Präsenzphase) möglich. Der Workload pro Modul beträgt 180 Stunden (zwischen erfolgreicher Anmeldung zu einem Kurs und dem Prüfungstermin müssen mindestens 18 Tage vergangen sein). Davon finden mindestens 20 Stunden als Präsenzphase statt. Die übrigen (160) Stunden erfolgen als tutoriell begleitete Selbstlernphase. Die Selbstlernphase findet größtenteils vor der Präsenzphase statt; kann jedoch optional nach der Präsenzphase fortgeführt werden. Die Selbstlernphase vor der Präsenzphase beinhaltet eine Online-Lernfortschrittskontrolle.

Die Studierenden erhalten nach erfolgreicher Anmeldung zum jeweiligen Kurs die Modulbeschreibung, die Primärliteratur, den Lernzielkatalog inklusive Gliederung (mit ca. 100 Lernzielen mit Quellenangaben zur Primärliteratur), die Skriptvorlage, die E-Mailadressen der Online-Tutoren/Dozenten sowie die Login-Daten für den Zugriff auf die Online-Lernfortschrittskontrolle.

Ablaufschema der IBH-Hochschul-Zertifikatskurse
Ablaufschema der IBH-Hochschul-Zertifikatskurse

Selbstlernphase

Beispiel Skriptseite
Beispiel Skriptseite

Zur Vorbereitung der Präsenzphase sollen die Studierenden alle Lernziele in Lernzielfragen umformulieren und zusammen mit den passenden Antworten aus der Primärliteratur aufschreiben (Dokument: Skriptvorlage). Dadurch haben Sie das ideale selbsterarbeitete Lern-Skript zur Vorbereitung der Präsenzphase. In der Präsenzphase können dann alle Fragen zu den Lernzielen erörtert und mit Hilfe der Story ein kreativer Bezug zwischen Lernzielen und Erfahrungswissen aufgebaut werden.

Entsprechend der Lernziele werden (aus den relevanten Kapiteln der Primärliteratur) pro Kurs 20 Lernzielfragen – online als Lernfortschrittskontrolle – bereitgestellt, die von den Studierenden online zu beantworten sind. Dadurch wird sichergestellt, dass sich die Studierenden vor der obligatorischen Präsenzveranstaltung mit der Primärliteratur und den Lernzielen beschäftigt haben und ein möglichst ähnlicher Wissensstand zum Thema und zu den Inhalten des Kurses vorhanden ist. Denn erst nachdem die 20 Lernzielfragen richtig beantwortet wurden (bis spätestens 24 Stunden vor Beginn der Präsenzphase), ist eine Zulassung zur Präsenzveranstaltung möglich. Sollten die Studierenden während der Selbstlernphase Fragen haben, können sie diese jederzeit per E-Mail an den jeweiligen Online-Tutor/Dozenten stellen und erhalten üblicherweise innerhalb eines Werktages eine Antwort per E-Mail, Telefon oder Videotelefonie.

Präsenzphase

Beispiel Storyboard Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
Beispiel Storyboard
Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Die obligatorische Präsenzveranstaltung hat einen Workload von (mindestens) 20 Stunden und soll an zwei Tagen je 10 Stunden, an drei Tagen (je 6-7 Std. oder 2×5 Std. + 1×10 Std.) oder an vier Tagen je 5 Stunden stattfinden. Die in der Präsenzphase zur Anwendung kommende Storyline-Methode ermöglicht, dass die Studierenden in Kleingruppen in einer Projektarbeit das anwenden, was sie zuvor in der tutoriell begleiteten Selbstlernphase mit Online-Lernfortschrittskontrolle kennengelernt haben. Dabei wird jedoch kein bestimmtes Projekt vorgegeben, sondern die Gruppen konstruieren eigenständig, lediglich beraten durch den Dozenten (anhand der sogenannten Schlüsselfragen aus dem Storyboard, Beispiel siehe Seite 10) das anvisierte Ziel. Dies kann beispielsweise der Aufbau eines virtuellen Unternehmens sein (Kurs BWL), die Entwicklung einer virtuellen Volkswirtschaft (Kurs VWL) oder die Durchführung eines virtuellen Qualitätsverbesserungsprojektes (Kurs QM). Dabei werden nicht nur die Lösungen konstruiert, sondern auch die Probleme, die es zu lösen gilt. Der Dozent nimmt dabei die Rolle des Moderators und Experten ein, der sich als Coach im laufenden Prozess anbietet und die Entwicklung der Projektarbeiten unterstützt. Das Storyboard, nach dem die Präsenzphasen ablaufen, ist strukturell immer gleich (Beispiel siehe Seite 10). Hauptsächlich die Schlüsselfragen, anhand derer die Projektarbeiten in den Gruppen entwickelt werden, ändern sich, um die Anwendung des zuvor kennengelernten Inhaltes entlang eines „roten Fadens“ unterschiedlicher Projektgeschichten zu ermöglichen. Das so standardisierte Storyboard beinhaltet regelmäßig die Begrüßung der Präsenzteilnehmer (ca. 1 Stunde), zwei Impulsvorträge (zusammen ca. 4 Stunden), zwei Gruppenarbeitsphasen (zusammen ca. 10 Stunden), zwei Präsentationsphasen der Projektarbeiten durch die Gruppen vor dem Plenum, mit anschließender Diskussion aller Teilnehmer und Moderation durch den Dozenten (zusammen ca. 4 Stunden) und die Abschlussbesprechung (ca. 1 Stunde).

Struktur der Präsenzphase

1. Std. Begrüßung
2.-3. Std. Impulsvortrag 1
4.-5. Std. Gruppenarbeit 1
7.-8. Std. Präsentationen 1
9.-10. Std. Impulsvortrag 2
11.-17. Std. Gruppenarbeit 2
18.-19. Std. Präsentationen 2
20. Std. Abschlussbesprechung

Zeit-Modelle (Präsenzphase)

2 Tage (10/10)

1. Tag
(10 Std.)
2. Tag
(10 Std.)

3 Tage (6/7/7)

1. Tag
(6 Std.)
2. Tag
(7 Std.)
3. Tag
(7 Std.)

Wochenende (5/10/5)

1. Tag
(5 Std.)
2. Tag
(10 Std.)
3. Tag
(5 Std.)

4 Tage (5/5/5/5)

1. Tag
(5 Std.)
2. Tag
(5 Std.)
3. Tag
(5 Std.)
4. Tag
(5 Std.)

Prüfung

Nach Abschluss der Präsenzveranstaltung und erreichtem Workload (zwischen der erfolgreichen Anmeldung zum Kurs und dem Prüfungstermin müssen mindestens 18 Tage vergangen sein) erfolgt die Zulassung zur Prüfung. Diese kann, nach vorheriger erfolgreicher Anmeldung, in zugelassenen Testing Centern abgelegt werden. Die Dauer der Prüfung beträgt pro Kurs 90 Minuten. Von 100 möglichen Punkten müssen zum Bestehen mindestens 51% erreicht werden. Die Certificate Supplements (in deutscher und englischer Sprache), die bei Bestehen der Prüfung mit dem Zertifikat ausgegebenen werden, enthalten genauere Angaben, beispielsweise zu den Inhalten des Kurses oder die erreichte Punktzahl.

Mitgliedschaften & Verbände

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